Wiedereinstieg in den Beruf

Für einen Wiedereinstieg in das Berufsleben gibt es verschiedene Gründe. Das Ende der Elternzeit oder eine längere Pause, bedingt durch die Kinder, sind die häufigsten. Für Betroffene, die sich mit der Rückkehr in den Job schwer tun ist es wichtig, dass sie verstehen: Sie sind nicht allein. Keinen Job zu finden, weil man Kinder hat, ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem. Dazu empfehlen wir das Buch von Malte Welding: Seid fruchtbar und beschweret Euch!

Auch die Bundesregierung hat mittlerweile verstanden, dass das Problem mit dem Wiedereinstieg vor allem ein Problem der Frauen in Deutschland ist. Auf der eigens eingerichteten Webseite wird das vor allem daran sichtbar, dass die Geschichten über einen erfolgreichen Wiedereinstieg ausschließlich von Frauen stammen. Auf den anderen Seiten dieser Webseite geht es vor allem darum, die Frauen zu überzeugen, welche Vorteile sie von einer eigenen beruflichen Laufbahn haben. Doch das ist eigentlich gar nicht nötig – die Frauen wissen bescheid. Viel sinnvoller wäre es, den Arbeitgebern zu erklären, dass eine Frau, die eines oder mehrere Kinder hat, dadurch nicht automatisch eine schlechte Arbeitskraft ist.

Trotz der miesen Situation der berufswilligen Mütter in Deutschland darf man nicht aufgeben. Es wichtig, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern! Für den Wiedereinstieg ins Berufsleben bieten viele Organisationen ihre Hilfe an. Hier in Augsburg haben wir zum Beispiel die Kolping Akademie. Das Angebot dieser katholischen Einrichtung reicht von einem individuellen Bewerbungstraining bis hin zu der Möglichkeit seinen Abschluss nachzuholen. Das Kursangebot zum Wiedereinstieg in den Beruf finden Sie hier. Viele Veranstaltungen finden in Augsburg statt. Es gibt jedoch auch Kurse in Donauwörth, Neu-Ulm oder Kempten.

Es lohnt sich, in der eigenen Stadt nach speziellen Angeboten zu suchen. Oft können die Familienberatungsstellen erste Tipps geben. Und auch die kirchlichen Institutionen sind immer eine gute Adresse für Fragen rund um das Familienleben. Oft liegen auch bei den Behörden zahlreiche Flyer mit Unterstützungsangeboten aus. In vielen Fällen sind diese Hilfen komplett kostenfrei. Die größte Herausforderung ist es also, um die Hilfe zu bitten und sie in Anspruch zu nehmen.

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