Schwangerschaftsdemenz – alles halb so wild!

Schwangerschaftsdemenz

Schwangerschaftsdemenz

Schwangere sind furchtbar! Mit ihnen kann man nichts anfangen. Ständig vergessen sie einen Termin oder wo sie ihre Brille hingelegt haben.

Ok, das war jetzt etwas übertrieben, aber dennoch kommt es bei Schwangeren häufiger vor, dass sie etwas vergessen. Man spricht dann von der sogenannten Schwangerschaftsdemenz. Dabei handelt sich aber keineswegs um eine echte Demenz, denn das wäre dann ein unwiederuflicher Leistungsabbau. Der Begriff Schwangerschaftsdemenz ist also aich alles andere als wissenschaftlich.

Die Symptome reichen von Vergesslichkeit und Verwirrtheit bis hin zu Schwierigkeiten bei der Wortfindung. Dabei spielen vor allem intensive Schlafprobleme durch den großen Bauch, der eine bequeme Schlafposition verhindert, eine große Rolle.

Was hilft gegen Schwangerschaftsdemenz?

Es gibt durchaus einiges, was man tun kann. Hier haben wir kurz die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • Viel Schlaf, denn wenn das Gehirn müde ist, ist es nicht so leistungsfähig. Mittagsschlaf kannen ebenfalls helfen.
  • Machen sie sich nicht zu viel Stress, denn es muss nicht alles perfekt sein.
  • Halten sie ihr Gehirn fit und zwar durch viel Wasser (mindestens 2l pro Tag) und achten sie auf eine ausgewogene Ernährung. Kleine Snacks zwischendurch geben ihrem Gehirn wieder Energie und sie können sich wieder besser konzentrieren.
  • Machen sie einen kleinen Spaziergang. Das kann Wunder bewirken, denn man ist abgelenkt, bekommt frische Luft und bewegt sich.
  • Schreiben sie sich Dinge auf die sie zu erledigen haben. Am besten ins Handy, aber auch auf Zettel, die sie beispielsweise an den Kühlschrank hängen, denn diesen werden sie nicht vergessen.
  • Sich bei Sprachproblemen aufzuregen bringt nichts. Bleiben sie ruhig und überlegen sie einfach nochmal und machen sie sich keinen Stress.
Schwangerschaftsdemenz vorbeugen durch einfache Tipps auf @HausHofKind Klick um zu Tweeten

Dennoch hört es sich schlimmer an als es wirklich ist, denn wenn man ein paar Tipps umsetzt, wird die Schwangerschaftsdemenz auch nachlassen. So findet Ihr auch einige Tipps zur Entspannung in dem Buch „999 Antworten zu Schwangerschaft, Geburt und Babys erstem Jahr“, zu dem unsere Kolumnistin Lisa bereits eine Rezension verfasst hat.

Du bist nicht allein!

Wenn man den Begriff „Schwangerschaftsdemenz“ bei Google eingibt, findet man natürlich an den ersten Stellen, neben dem Wikipedia-Eintrag, vor allem Nachrichtenseiten, doch auch viele Bloggerinnen teilen ihre Erfahrungen mit der schwangerschaftsbedingten Vergesslichkeit. So auch Manitas Welt, die ihre Top 11 der Schwangerschaftsdemenz teilt. Mamaliness schreibt in ihrem kurzen Post Übertreiben Schwanger ebenfalls über das Leben als Schwangere. Ein paar weitere Beispiel liefert der Blog „Verflixter Alltag“, die ebenfalls einen sehr informativen Beitrag Schwangerschaftsdemenz – oder: was wollte ich nochmal machen? verfasst haben.

Wie du siehst, bist du nicht allein. Fast jede schwangere Frau leidet unter Schwangerschaftsdemenz und das ist auch ganz normal. Wie oben bereits geschrieben: Am besten machst du dir keine großen Sorgen, denn die bringen einem nur noch mehr Stress.

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HausHofKind

Kommentare

  1. Hatte das tatsächlich auch etwas.
    Wobei die Stilldemenz bei mir schlimmer war, da kommt ja auch einfach der wenige Schlaf noch dazu 😉

    Kleines.Woelfchen

    • Ja – oh je, die Stilldemenz! Die ist auch echt übel! Die verdient noch mal einen eigenen Artikel her im Blog, finde ich. Ich war damals sogar beim HNO, weil ich plötzlich so schlecht gehört habe. Der sagte dann, dass er selten so einen guten Hörtest gesehen hat. Irgendwie war einfach die Leitung zwischen Ohr und Gehirn voll mit Babygedanen verstopft. Anders kann ich mir das nicht erklären 🙂 War halt meine Art der Stilldemenz.

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