Nachhaltiges Handeln für die finanzielle Zukunft?

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planet earth first poster

Photo by Gem & Lauris RK on Unsplash

Das große Thema Nachhaltigkeit zieht sich bereits seit einigen Jahren durch praktisch alle Lebensbereiche – vom Lebensmittel-Einkauf, über die Wohnsituation bis hin zur Urlaubsplanung, achten immer mehr Menschen auf ihren ökologischen Fußabdruck und eine effektive und zukunftsträchtige Ressourcen-Nutzung.

Vor allem im Hinblick auf die eigene Zukunft und auch auf die der eigenen Kinder kommt der Nachhaltigkeits-Aspekt besonders häufig zum Tragen. Denn wer möchte sein Kind schon in luftverschmutzten Städten bei Wasserknappheit oder Überschwemmungsgefahr aufwachsen sehen.

Einen Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten kann dabei jeder Einzelne leisten: Wasser sparen, Stromnutzung im Standby-Modus vermeiden, grünen Strom beziehen, Plastikmüll reduzieren.

Doch wie sieht das Ganze global betrachtet aus? Mit der Konferenz der Vereinigten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro im Jahr 1992 gingen die Bemühungen um den Umweltschutz in eine entscheidende und wichtige Richtung. Auch wenn die angestrebten Ziele der Agenda21 auch heute noch lange nicht erreicht sind.

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Neben der Politik und dem persönlichen Handeln setzen auch Unternehmen weltweit häufiger und aktiver auf nachhaltiges Wirtschaften. Laut dem Lexikon der Nachhaltigkeit bedeutet das, „sein Kerngeschäft grundsätzlich sowohl sozial und ökologisch verantwortlich als auch wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben“.

Somit zählen auch Themen wie Korruptions-Bekämpfung und die Achtung der Menschenrechte zu einem nachhaltigen Wirtschaften. Doch hat auf so etwas der Einzelne überhaupt einen Einfluss?

Ja, denn nur Kleinteile können ein Ganzes bilden und auch das Handeln jedes Einzelnen zählt in der großen Welt der Nachhaltigkeit. Angefangen bei den Kleinteilen der Kleinteile – den Kindern und damit der Investition in die Zukunft.

Nachhaltige Zukunftssicherung

Bei der Frage, wie man schon jetzt die Zukunft seiner Kinder gestalten kann, stehen viele Eltern erst einmal vor einem großen Fragezeichen. Geldanlage, Investmentfonds, Finanzberater sind dabei Begriffe, die man vor allem als junge Eltern eher meiden oder sich zumindest gar nicht so wirklich damit beschäftigen will.

Aber es gibt auch Finanzanbieter, die einem das Thema Geldanlage für die Zukunft der eignen Kinder, einfach und ansprechend nahebringen möchten. Als Lockstoff funktioniert dabei vor allem bei jüngeren Eltern immer häufiger das Prinzip der nachhaltigen Geldanlage besonders gut. Wobei wir somit wieder beim eigentlichen Thema wären – sinnvoll in die Zukunft investieren. Doch wie genau kann das aussehen? Wie kann ich meinem Kind weltweite Abenteuer, ein Studium oder die erste eigene Wohnung finanzieren und dabei darauf hoffen, dass es von der Welt wie wir sie heute kennen, auch noch etwas zu Gesicht bekommt?

Was ist eine nachhaltige Geldanlage?

Ein klassisches Sparbuch, ein Bausparplan oder eine Ausbildungsversicherung sind heutzutage kaum noch rentabel. Schuld daran ist der Niedrigzins, der der angelegten Geldsumme kaum bis sehr geringe Möglichkeit zum Wachstum bietet.

Anders sieht das aus bei Investmentfonds aus. Anleger können bereits mit geringen Beiträgen in Fonds investieren. Denn in einem Fond wird das Geld vieler Anleger gesammelt, um dieses in viele verschiedene Vermögenswerte zu investieren. Darum zeichnet sich die Investition in Fonds insbesondere dadurch aus, dass Anleger an der Realwirtschaft teilhaben. Die Geldanlage basiert also auf tatsächlichen Entwicklungen von Unternehmen und Staaten und nicht auf reinen Spekulationen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte dabei darauf geachtet werden, wo investiert wird. Denn wohin das investierte Geld tatsächlich fließt, ist vielen Anlegern gar nicht so wirklich bewusst. Unternehmen, die sich der Environment Social Governance (ESG) versprochen haben, achten genau darauf: Auf ethische, soziale und ökologische Aspekte der Geldanlage. Dies kann sich beispielsweise durch den Schutz von natürlichen Ressourcen oder der Sicherung von Menschenrechten und guten Arbeitsbedingungen widerspiegeln.

Bei der Investition in nachhaltige Investmentfonds wird so sichergestellt, dass nur in Aktien oder Anleihen von Unternehmen oder Ländern investiert wird, die nachweislich nachhaltig wirtschaften.

Und wie funktioniert so eine nachhaltige Geldanlage?

Und wie funktioniert so eine nachhaltige Geldanalage?

Anbieter nachhaltiger Investmentfonds gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Im Fokus stehen dabei vor allem Nachhaltigkeitsbanken und ökologisch arbeitende Kreditinstitute. Beispiele hierfür sind die ethischen Investmentfonds der Pax Bank, die Klima- und Entwicklungsfonds der GLS Bank, die sustainable Fonds der Triodos Bank, die Investmentfonds der EthikBank oder die Umweltfonds der Umwelt Bank.

eNachhaltige Investments im digitalen Zeitalter bei VisualVest

Eine Ausnahme stellen die nachhaltige Portfolios von VisualVest dar. Denn die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Union Investment ist der einzige Robo-Advisor, also kurz gesagt digitalisierter Vermögens- und Finanzberater, der nachhaltige Investmentfonds anbietet. Für alle Telefonscheuen da draußen also eine super Möglichkeit. Anleger können in diese GreenFolios bereits mit relativ geringen Beträgen investieren und das weltweit in verschiedene Branchen und Anlageklassen. Die Investition in Rohstoffe oder in den Geldmarkt ist in den GreenFolios ausgeschlossen – es wird nur in Länder und Unternehmen investiert.

Dieses Video erklärt ganz einfach, wie VisualVest funktioniert:

Bei der Fonds-Auswahl orientiert sich VisualVest am FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlagen. Dabei wird unter anderem auf folgende Ausschlusskriterien Wert gelegt:

  • Kernenergie
  • Pornographie
  • Tabakwaren
  • Waffen oder Rüstungsgüter
  • Massenvernichtungswaffen
  • Kinderarbeit

Eine Depot-Eröffnung funktioniert im Sinne der Kinder mit einem Junior-Depot, für das die Eltern bis zur Volljährigkeit die Verwaltung übernehmen. Die Anleger können bereits ab einem monatlichen Sparbetrag von 25 Euro in ein Portfolio aus nachhaltigen Fonds investieren. Der gesamte Prozess findet komplett online statt – also vor allem für junge Eltern und Digital Natives ein wahrer Pluspunkt. Und für unentschlossene oder unerfahrene Erstanleger bietet VisualVest mit einem Fragebogen Abhilfe und ermittelt den für Sie oder Ihr Kind passende Fonds-Portfolio.

Und dann heißt es Daumen drücken, dass in ein paar Jahren schwarze Zahlen geschrieben werden können und sich ihr Kind eine sinnvolle Verwendung für das angelegte Geld überlegt – und ja, auch mit dem Rucksack um die Welt zu reisen ist eine sinnvolle Art angespartes Geld auszugeben, glauben Sie mir.

 

Text: Tamina Andrasch

Bildquelle: Photo by Gem & Lauris RK on Unsplash

 


Hoa Mi Nguyen

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