Kindergeld 2016 und die Steuer-Identifikationsnummer

Eine Kleine Blume!
Wenn du sie ignorierst wird dich eine große Liebe hassen und du wirst 1000 Tage Pech haben. Unterbrichst du die Kette wirst du Pech haben, also schick diese Nachricht an neun weitere Bekannten weiter, auch an mich, wenn ich dir etwas bedeute!!

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Kindergeld 2016 und die Steuer-Identifikationsnummer

Kettenbriefe – Wer kennt sie nicht?! Doch letzte Woche hat mich ein ganz anderer Kettenbrief über WhatsApp erreicht. Wenn ich nicht bis zum 31.12.2016 die Steuer-Identifikationsnummer meines Sohnes an die Familienkasse sende, bekomme ich nächstes Jahr kein Kindergeld mehr. Die Familienkasse würde uns Eltern nicht informieren und womöglich müssen wir Kindergeld zurückzahlen, das wir doch erhalten.
Ein paar meiner Freundinnen hatten daraufhin etwas panisch reagiert und waren empört über die Familienkasse. Meine ersten Gedanken waren ehrlich gesagt auch etwas panisch, doch als ich die Nachricht ein zweites Mal laß, fiel mir auf dass keine Quelle genant war und auch so war der Text ähnlich eines Textes der Bildzeitung.
Langsam fing ich die ganze Sache zu hinterfragen und googelte erstmal und siehe da, die Süddeutsche Zeitung meldet: »Wenn überall das Falsche übers Kindergeld steht«.

Also alles eine Lüge?

Nicht ganz! Wie sich auf meiner Recherche herausstellte stimmt es, dass die Familienkasse die Steuer-ID ab dem 1.1.2016 haben möchte, damit Betrug nicht mehr möglich ist. Die Steuer-ID wird bereits seit circa zwei Jahren von der Familienkasse verlangt und gut 90% der Nummern hat die Familienkasse bereits. Falls das jedoch nicht der Fall sein sollte, wird man innerhalb des nächsten Jahres informiert und erst wenn man dann nicht reagiert, erhält man kein Kindergeld mehr und muss es womöglich nachzahlen.
Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) beantwortet auf einer Seite viele Fragen, die zur Aufklärung betragen.

Was ist wenn ich die Steuernummer nicht finde?

Wenn der eigene Sohn oder die eigene Tochter noch keine Steuernummer besitzt oder man sie nicht mehr findet kann gibt es ebenfalls einen Ratgeber vom BZSt.

Was ich daraus gelernt habe.

Ich denke man sollte nicht immer alles glauben, was im Internet steht oder irgendeine Nachricht behauptet. Man sollte Dinge erstmal hinterfragen und nicht gleich in Panik verfallen, denn wenn ich die kleine Blume nicht weiterschicke, werde ich sicherlich keine 1000 Tage Pech haben. Es lohnt sich immer, zusätzlich noch nach „seriösen“ Quellen, wie zum Beispiel den Webseiten der Bundesregierung oder den Ämtern zu suchen und die Informationen dort abgleichen.

Der Blog Smart-Mama hat zu dem eine kurze To-Do Liste geschrieben, sodass ihr auf keinen Fall ein Problem haben werdet.

Kindergelderhöhung

Was man in diesem Zusammenhang ruhig auch noch mal erwähnen kann, ist die Erhöhung des Kindergeldes, die ab 1. Januar 2016 ansteht. Es sind zwar (im Vergleich zu 2015) nur 2 Euro, aber so kommt man dann beim ersten und beim zweiten Kind auf jeweils 190 Euro, beim dritten Kind auf 196 Euro und bei jedem weiteren auf 221 Euro pro Monat. Im Vergleich zu 2014 wurde das Kindergeld also um insgesamt 6 Euro pro Monat angehoben.

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HausHofKind

Kommentare

  1. Ein sehr informativer Artikel zum Thema Kindergeld. Insbesondere für diejeningen, die in Zukunft einen Antrag stellen, sind diese Informationen schon sehr hilfreich.

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