Essen für Kinderaugen schmackhaft machen

Gesunde Ernährung ist im Kindesalter besonders wichtig! Doch viele Eltern kennen es: Das Kind weigert sich einfach, es zu essen. Mal ist zu viel Grünzeug drin, mal sieht es einfach nur zu ‚gesund‘ aus. Um Ihrem Kind das Essen schmackhaft zu machen, haben wir uns einige Tricks überlegt.

Gesundes einfach pürieren

Wenn Sie beispielsweise eine Tomatensoße kochen, ist ein guter Trick, die großen Stücke einfach zu pürieren. Viele Kinder mögen es nicht, wenn Tomaten oder Karotten als Stückchen in der Soße sind. Durch Pürieren verschwinden sie für das kindliche Auge und es weiß nicht mal mehr, welche gesunden Zutaten eigentlich in der roten Soße versteckt sind. Auch in Teig kann man unauffällig Gemüse mogeln, wie zum Beispiel in Fleischpflanzerl.

Mit Gesichtern verzieren

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Essen so zu trapieren, dass es einladend auf die Kinder wirkt. Ein lachendes Gesicht auf dem Teller, macht Lust darauf, es zu essen. Möchte man beispielsweise, dass das Kind Gemüse ist, können Sie Augen aus Tomaten, eine Nase mit einer Karotte und einen Mund mit Paprika auslegen. Bei Obst sind zum Beispiel Trauben als Augen geeignet, Bananen als Nasen und der Mund kann mit einer Mandarine geformt werden. Oder die Vitamine selbst einfach zu lustigen Figuren schnibbeln, wie zum Beispiel die Banane auf diesem Foto:

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Ungewöhnliche Zubereitung

Eine lustige Zubereitung versetzt Kinder in Staunen und weckt Neugier – die besten Voraussetzungen für großen Spaß am Essen. Ein lustiges Beispiel sind die Spaghetti-Wiener von LACAOSA.

Die Kinder am Einkauf teilhaben lassen

Gehen Sie mit Ihrem Kind zusammen einkaufen und stellen Sie es dort vor bestimmte Wahlmöglichkeiten: „Möchtest du lieber einen Tomaten- oder einen Gurkensalat als Beilage?“. Das Kind hat somit das Gefühl, das Essen selbst bestimmen zu dürfen und ist viel eher bereit, das Gekaufte auch wirklich zu verzehren. Sie sollten allerdings nicht mit Fragen wie „Was möchtest du heute Abend essen?“ mit ihrem Kind in den Laden gehen, da Sie hierbei wohl mit Antworten wie „Pizza“ oder „Pommes“ rechnen dürften.

Kleine Snacks

Kinder bekommen auch nachmittags mal Hunger. Anstatt einer Packung Keckse könnten Sie hier einen leckeren Obstteller anbieten. In mundgerechte Stücke geschnitten können die Kinder das nebenbei, zum Beispiel beim Hausaufgaben machen oder Spielen, genießen.

Auf Vorräte verzichten

Haben Sie süße Vorräte oder Getränke gar nicht erst im Haus. Kein Süßigkeitenschrank heißt auch keine Versuchungen. Nur wenn die Kinder wissen, dass da etwas im Schrank ist, werden sie immer wieder daran denken müssen und Heißhunger darauf entwickeln. Wenn es Ihr Kind von Anfang an gewohnt ist, nur Wasser zu trinken, wird das Bedürfnis nach einer Limo gering sein. Allerdings sollten Sie Süßes nicht komplett verbieten. Besondere Anlässe sollten bei dieser Regel als Ausnahme gelten.

Vorbildfunktion

Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild. Sieht es auf ihrem Teller nie Gemüse oder Obst, wird es nicht verstehen, warum es als Einziges plötzlich das Gesunde essen soll. Wenn Sie selbst regelmäßig Obst und Gemüse essen und es in vielen Gerichten enthalten ist, wird es für das Kind normal sein, dass gesunde Nahrung zum Essen dazu gehört. Auch sollten Sie vermeiden, jeden Abend vor dem Kind zur Tafel Schokolade zu greifen. Solche Gewohnheiten wird es sich merken und adaptieren.

Empfehlung

Wer ein paar Tricks haben möchte, wie man gegen die kleinen Leiden des Kindes mit dem richtigen Essen ankämpfen kann, der kann diesen sehr amüsanten Artikel von der Bloggerin ‚Mama arbeitet‘ lesen: Meine Kinder-Ess-Öopathie. Neben warmer Milch mit Honig gegen Weinerlichkeit, Pistazien gegen Langeweile oder Curry-Wurst gegen Zankerei bietet der Artikel viele weitere Tipps und ist obendrein auch noch sehr lustig zu lesen.

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Kommentare

  1. Total interessante Seite hast du hier! 🙂

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