Bad Ahoi!

Ihr kleiner Dreckspatz hat sich mal wieder von oben bis unten mit Tomatensoße vollgekleckert? Dann schnell ab ins Bad! Beim Kampf gegen die tiefrote Soße und das zappelnde Kind fehlt jede Hilfe. Wäre das Badezimmer etwas kinderfreundlicher, könnte sich das Kind auch selber waschen. Höchste Zeit also, um mit der Umgestaltung anzufangen!

Ordnung muss sein: Der Schrank fürs KindSchrank_Bad

Damit die Kleinen die Badschränke nicht jeden Tag als Kletterwand benutzen müssen, legen Sie am besten ein eigenes Schränkchen oder ein spezielles Fach für Ihr Kind an, in dem alle wichtigen Sachen verstaut sind. So hat das Kind Zahnbürste und Waschlappen parat und wird gleichzeitig stolzer Besitzer seines eigenen Stauraums. Dafür bietet sich das Fach unter dem Waschbecken, ein niedriges Regal oder ein Rollcontainer an.

Aufstiegschancen: Der Schemel

Ihr Kind sollte das Waschbecken gut erreichen können. Dafür lohnt es sich, einen Schemel oder eine kleine Kindertreppe anzuschaffen. So kann sich das Kind ohne Hilfe und ohne große Spritzerei selbst waschen und den Eltern bleibt Arbeit erspart. Allerdings sollten Sie am Anfang dabei sein und Ihrem Kind klar machen, dass auf dem Schemel oder der Treppe nicht herumgetollt wird. Sonst droht die Gefahr, hinzufallen oder sich zu verletzen. Denken Sie auch daran, den Schemel oder die Treppe rutschsicher zu machen.

Zahnbuerste

Rutschpartien vermeiden: Die Anti-Rutsch-Matte

Auch wenn den Kindern damit einige Surfpartien durchs Badezimmer entgehen, sichern Sie Ihre Teppiche, die Badewanne und die Dusche. Mit einer Gummimatte in Badewanne oder Dusche können Sie Ihr Kind vor dem Ausrutschen oder einem Sturz beim Baden schützen. Eine Unterlage unter dem Badezimmer-Teppich verhindert, dass die Kinder beim Spielen über den Teppich stolpern oder darauf ausrutschen. Die Matten für Dusche und Wanne gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Farben und Formen. Am besten fragen Sie Ihr Kind, ob es lieber den Fisch oder die Blume hätte.

Durchblick: Das Nachtlicht

Viele Kinder müssen nachts auf die Toilette. Und viele sind dabei so verschlafen, dass sie wie Schlafwandler durch das Badezimmer torkeln. Hilfreich ist in diesem Fall ein Nachtlicht im Badezimmer anzubringen. So finden sich die Kleinen auch in der Dunkelheit zurecht und werden nicht durch eine eingeschaltete Lampe „geweckt“.

Waschspaß: Der richtige Behälter

Erleichtern Sie Ihrem Kind den Alltag und füllen Sie Seife, Duschgel und Shampoo in benutzerfreundliche Behälter, wie etwa in einen Pump-Spender. So muss sich Ihr Kind nicht mit kniffligen Verschlüssen rumplagen und Sie werden vor halb ausgelaufenen Shampoo- und Duschgel-Flaschen bewahrt.

Spaß muss sein: Singende Zahnbürste, Schiffchen und Badetinte

BadeenteUm Ihr Kind etwas abzulenken oder auch um den Badespaß zu vergrößern, empfiehlt es sich, einige spezielle Spielsachen für das Bad zu besorgen. Spielzeuge für die Badewanne dienen vermutlich nicht der Verringerung von Pfützen nach dem Baden, bringen Kindern aber sehr viel Spaß. Von der Badeente, über Schiffchen, Förmchen, Badetinte und Fischen bis hin zur kompletten Wasserförderbahn sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch gibt es singende Kinderzahnbürsten oder spezielle Sanduhren, welche die Kinder zum Zähne putzen animieren sollen. Nutzen Sie alles, was Ihnen die „Wasch-Arbeit am Kind“ erleichtert und Ihnen und Ihrem Kind Spaß bringt. Kleiner Tipp: Die Spielsachen fürs Bad können Sie in einer „Schatztruhe“ aufbewahren.

 

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Kommentare

  1. Ich würde noch ergänzen: Extra viele Badvorleger bereit halten.

    Unser Sohn pinkelt nach dem Baden grundsätzlich auf den Badvorleger. Bisher hat dagegen noch kein Trick geholfen… Ich muss die Badvorleger also ständig wechseln. Bei uns sind gerade so an die 6 Badvorleger im Umlauf und selbst die kommen manchmal nicht rechtzeitig aus der Wäsche, und ich muss mir mit einem Handtuch behelfen 🙂

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