3 Tage wach – das leidige Thema Mittagsschlaf

Ja, heute geht es schon wieder ums Schlafen, hier im Blog. Das ist aber auch einfach ein großes Thema bei uns und den Kids.

Eigentlich dachte ich, das anstrengendste ist, dass der Große schon den zweiten Tag in Folge keinen Mittagsschlaf gemacht hat. Aber es kam noch schlimmer! Das hier ist der Ohrwurm, der mich den ganzen Tag gequält hat….

Den ganzen Nachmittag habe ich damit zugebracht, zwischen dem Bett des großen Kindes (Einschlafkuscheln und Quatschen) und dem Elternbett mit dem Baby drin (Einschlafkuscheln und Stillen) zu wechseln. Jedes mal bin ich selbst fast eingeschlafen. Dann hat eines der Kinder (oder beide gleichzeitig) Theater gemacht, so dass ich auch wieder raus musste… Naja. Ich habe das Experiment dann abgebrochen und mir einen Kaffee gekocht.

Mal ehrlich: Was macht man denn, mit einem Kind, das einfach nicht einschlafen mag??? Ich kann ihn ja schlecht im Bett festbinden!

Kein Mittagsschlaf? Dann eben Plan B

Während ich den Kaffee in der Küche zubereitet habe, hatt dann das Große Kind eine komplette Packung Feuchttücher zerlegt und in seinem Zimmer verteilt.

Chaos im Kinderzimmer

Chaos im Kinderzimmer

Da er vom ewigen Nicht-Schlafen schon ziemlich Ballaballa war, hab ich mir eine größere Standpauke verkniffen und einfach schnell die ganze Misere beseitigt. Schade um das Geld. Aber der Boden war etwas staubig, so dass ich die Tücher nicht mehr aufbewahren wollte um sie später zu verwenden…

Während ich da so räume und putze vergnügt sich das Kind derweil im Wohnzimmer, wo auch ein Regal mit Kinderspielsachen steht. Das war dann das Ergebnis:

Ein ganzer Haufen Spielzeug

Ein ganzer Haufen Spielzeug

Also eine neue Taktik: Kalten Kaffe reinschütten und raus aus der Wohnung. Ich hab gemerkt, wie meine eigene Laune in den Keller sackt. Da gibt es dann nur noch Streit, wenn uns allen zusammen die Decke auf den Kopf fällt… Also hab ich dem großen Kind das Laufrad und den Helm aus der Garage geholt und das kleine ins Tragetuch gepackt. So sind wir dann eine Runde um den Block spaziert. Falls jemand fragt: Nein, wir haben keine Pokémons gesammelt!

Beim Bäcker gab es dann etwas Brezenverschnitt als Geschenk. Das war ziemlich nett. Blöd nur, dass man einem trotzigen und müden Zweijährigen schwer klar machen kann, dass Breze und Laufrad schlecht zusammen passen. Also ließen die blutige Lippe und die aufgeschrammte Hand nicht lange auf sich warten.

Natürlich passieren solche anstrengenden Tage genau dann, wenn ich alleine bin. Mein Mann ist heute zum ersten mal Abends nicht da, seit Kind Nummer 2 geboren wurde. Warscheinlich hat der Große einfach gerochen, dass ich deswegen etwas gestresst war…
Aber auch für solche Tage hält das Internet natürlich die passende Aufmunterung bereit. Entdeckt auf Instagram: Möchte mir jemand dieses T-Shirt schenken?

We’ve got a handful of these left and we won’t be restocking! Where my snarky girls at?

Ein von @momshirtco gepostetes Foto am

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Lisa Figas

Lisa Figas ist Mutter von zwei kleinen Kindern und arbeitet in Teilzeit als Projektleiterin. Sie berichtet über die Erlebnisse aus dem Familienalltag und macht sich Gedanken zu der Gesellschaft, in die wir unseren Nachwuchs eingliedern. Außerdem befasst sich Lisa mit Büchern rund um das Thema Elternschaft und schreibt dazu regelmäßig Rezensionen hier auf HausHofKind.

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