Von der Krippe zum Kindergarten

Kinderkrippe

Kinderbetreuung

Kinderkrippe oder Kindergarten

Wer eine Tagesbetreuung für die Kleinsten braucht, der sollte sich an eine Kinderkrippe wenden. Sie ist für Babys ab drei Monaten geöffnet, doch besser wäre es, die Kleinen erst ab einem halben Jahr anzumelden. Die meisten Eltern geben ihre Kleinkinder ab dem ersten Geburtstag in die Obhut der Krippe, da zu diesem Zeitpunkt die bezahlte Elternzeit endet. Achten sie bei der Wahl der perfekten Betreuungsstätte auf hochwertige Qualität. Manchmal hilft es auch, einen „Schnuppertag“ einzulegen um den Tagesablauf und die Erzieher näher kennen zu lernen. Die Betreuung richtet sich normalerweise nach dem Alter der Kids. So kümmert sich beispielsweise ein Erzieher um nur drei Kinder unter einem Jahr. Je älter die ‚Knirpse‘ werden, desto mehr wachsen die Gruppen. In letzter Zeit finden auch sogenannte altersgemischte Gruppen großen Anklang. Dabei sind die Kleinsten mit älteren Kindern zusammen. Das hat den Vorteil, dass die Jüngeren die Großen nachahmen und so schneller lernen.

Doch vergessen Sie auf keinen Fall, dass die beste Möglichkeit immer noch die Erziehung durch die Eltern ist, da diese den größten Einfluss haben.

Kindergarten

Ab in den Kindergarten, das bedeutet den ersten Schritt in die Selbstständigkeit. Doch während die Eltern die „Auszeit“ als Erholung betrachten, jagt der Kindergarten den Kleinen häufig erst einmal Angst ein. Deshalb ist es wichtig, ihnen die Angst zu nehmen, zum Beispiel durch Argumente wie „neue Spielkameraden“. Es ist sehr wichtig, dass der neue Alltag als aufregende, schöne Freizeitbeschäftigung aufgefasst wird und nicht als Pflicht oder Zwang. Trotzdem ist es manchmal hilfreich, wenn die Mutter beim ersten Tag im Kindergarten noch anwesend ist.

Wann ein Kind bereit ist, diesen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, ist von Person zu Person unterschiedlich. Die meisten Kinder kommen jedoch mit drei in den „KiGa“.

Auch die Wahl des richtigen Kindergartens ist nicht immer leicht. Natürlich spielen Punkte wie Öffnungszeiten, Kosten und Ort eine große Rolle, aber auch welche Art von Kindergarten Sie wählen ist wichtig. Hier finden Sie einige Beispiele:

Bewegungskindergarten

Schwerpunkt = Aktivität und Bewegung,
z. B. Klettern, Hüpfen, Balancieren

Freinetkindergarten

Schwerpunkt = Selbstständigkeit, Persönlichkeitsentfaltung,
Arbeit wird mit Spiel kombiniert, Kinder können hauseigene Werkstätten, Ateliers, Forschungslabore und Töpfereien erkunden

Integrativer Kindergarten

Schwerpunkt = Sinnesmaterialien, soziales Gruppengefühl,
behinderte und nicht behinderte Kinder sind zusammen in einer Gruppe

Waldkindergarten

Schwerpunkt = Bewegung, Kreativität, Umweltbewusstsein,
alle Aktivitäten finden draußen statt, drinnen ist man nur bei extremen Wettersituationen, kleine Gruppen, Naturmaterialien als Spielzeug

Montessori Kindergarten

Schwerpunkt = eigene Persönlichkeit, soziale Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Montessori Materialien

 Waldorfkindergarten

Schwerpunkt = Fantasie, Kreativität, Spielzeug aus Naturmaterialien

 Tagesmutter

Schwerpunkt = Individuelle Betreuung und Förderung, zeitlich flexibler als andere Einrichtungen

Die richtige Kinderbetreuung finden

Bei der Wahl können Infoabende und Schnuppertage helfen. Auch ein Gespräch mit anderen Eltern (zum Beispiel am Spielplatz) kann sehr hilfreich sein. Die Erfahrung zeigt, dass alle Beteiligten (also auch die Betreuungseinrichtungen selbst) sehr offen und gesprächsbereit sind. Hier kann man in der Regel mit allen Fragen kommen. Das liegt daran, dass ja auch die Einrichtungen sehr daran interessiert sind, mit den Eltern gut zusammenzuarbeiten und ein harmonisches Miteinander zu schaffen.

Wichtig: Abmeldung des Betreuungsgeldes nicht vergessen!

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