Wie sich junge Familien finanziell absichern

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Familie

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Das Thema Geld spielt in fast allen Familien eine wichtige Rolle – das ist auch bei uns nicht anders. Den Kindern soll es an nichts fehlen, auch regelmäßige Urlaube mit der ganzen Familie wären schön. Doch plötzliche Schicksalsschläge können Familien schnell in eine finanzielle Schieflage bringen. Nachdem ich mich kürzlich mit Rechtlichem auseinandergesetzt habe, geht es in diesem Artikel wieder um ein recht trockenes, aber wichtiges Thema: um Versicherungen, die für junge Familien sinnvoll sind.

Kranken- und Unfallversicherung: Gesundheit ist wichtig – und teuer

Seit 2007 gibt es in Deutschland die Krankenversicherungspflicht, die in § 5 des Sozialgesetzbuchs (SGB) festgeschrieben ist. Gering- und Normalverdiener sind in der Regel Mitglied der Gesetzlichen Krankenversicherung (KGV). Sollten beide Eltern gesetzlich versichert sein, sind die Kinder beitragsfrei über die Familienversicherung mitversichert. Vielverdiener können sich entscheiden, ob sie sich in der GKV oder in einer privaten Krankenversicherung (PKV) versichern möchten.

Bei schweren Unfällen der Kinder zahlt sich eine zusätzliche Kinder-Unfallversicherung aus. Zwar sind Kinder auf dem Heim- und Rückweg und während ihres Aufenthalts im Kindergarten oder in der Schule durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Wenn das Kind jedoch in der Freizeit einen Unfall hat und es bleiben Folgeschäden, müssen die Eltern die Kosten, etwa für eine notwendige Pflegebetreuung, komplett alleine tragen. Ein finanzieller Fallschirm kann hier die private Unfallversicherung für Kinder sein, die unter anderem für kosmetische Operationen aufkommt und je nach Schwere eine lebenslange Unfallrente oder eine Invaliditätsleistung für das Kind zahlen. Weitere Leistungen der Kinder-Unfallversicherung können zum Beispiel in diesem Ratgeber nachgelesen werden.

Haftpflichtversicherung: Generell sinnvoll, aber …

… Kinder unter sieben Jahren sind deliktunfähig. Das heißt, sowohl Kinder als auch deren Eltern haften nicht für den Schaden, den Kinder unter sieben Jahren anrichten – es sei denn, die Eltern haben ihre Aufsichtspflicht verletzt. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt der Geschädigte auf seinem Schaden sitzen. Ganz unabhängig vom Alter der Kinder empfiehlt sich nichtsdestotrotz die private Haftpflichtversicherung, um sich vor Schadenersatzansprüchen Dritter zu schützen. Eine Sekunde der Unachtsamkeit reicht, und schon läuft das Kind über die Straße, ohne auf den Radfahrer zu achten. Kommt dieser zu Fall und verletzt sich dabei, kann er Schadenersatzforderungen stellen, die bei schweren Verletzungen schnell schwindelerregende Höhen annehmen kann. Um die Forderungen nicht selbst zahlen zu müssen, ist eine Privathaftpflicht unverzichtbar.

Hausratversicherung: Das Hab und Gut absichern

Fast genauso wichtig wie die Haftpflicht- ist die Hausratversicherung. Sie sichert das Hab und Gut innerhalb der eigenen vier Wände. Der Hausratversicherer springt ein, wenn der Hausrat etwa durch einen Brand oder Leitungswasser beschädigt oder vernichtet wird. Auch ersetzt die Versicherung die Kosten für die Wiederbeschaffung von Gegenständen bei einem Einbruchdiebstahl oder Raub. Worauf bei der Hausratversicherung für Familien zu achten ist, erläutert die Stiftung Warentest.

Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung: Den möglichen Ausfall des Hauptverdieners kompensieren

Eltern

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Eine weitere zentrale Absicherung für Familien stellt die Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Besonders für Familien, in denen es einen Hauptverdiener gibt, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung dringend anzuraten. Kann dieser, z. B. aus gesundheitlichen Gründen, seinen Job nicht mehr ausüben, reißt das fehlende Einkommen eine riesige Lücke ins Budget der Familie. Eltern sollten sich und ihre Kinder deshalb mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vor diesem Risiko schützen.

In dieselbe Richtung, aber noch einen Schritt weiter, geht die Risikolebensversicherung. Der Versicherer springt ein, wenn der Hauptverdiener stirbt und sein Einkommen plötzlich wegfällt. Die psychische Belastung kann die Versicherung für die Familien nicht mindern, aber zumindest den finanziellen Ruin abfedern. So können zumindest fällige Kredite und andere finanzielle Verpflichtungen weiter bedient werden, was ohne private Vorsorge nur schwer für ein plötzlich alleinerziehendes Elternteil mit geringem Einkommen zu stemmen wäre.

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