Sport für Kinder

Ist Sport für kleine Kinder wichtig?

In welchem Alter sollten sie welche Sportarten ausprobieren?

Sport ist wichtig, klar, doch auch schon für kleinere Kinder? Mit solchen Fragen werden bestimmt alle Eltern in ihrem Elterndasein einmal konfrontiert. Doch wie wichtig ist Bewegung wirklich für Kinder?

Die Antwort lautet: Sehr wichtig! Sport fördert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit und beugt so Übergewicht, Haltungsschäden, Rückenproblemen und Zivilkrankheiten vor, sondern stärkt auch das soziale Bewusstsein der Kids. Schon von klein auf lernen sie, mit anderen Kindern umzugehen und bei den Sportarten festgelegte Regeln einzuhalten. Sie bekommen ein Gefühl für Fairness und Teamgeist. Jedoch sollten die Sportstunden besonders bei jüngeren Kindern spielerisch gestaltet werden, schließlich soll die Bewegung Spaß machen und nicht als notwendiges „Muss“ aufgenommen werden.

HHK_Sport_Artikel_BildDoch ab welchem Alter empfiehlt sich nun welche Sportart?

Für Säuglinge und Babys ab drei Monaten eignet sich besonders das Babyschwimmen. In den ersten Lebensmonaten bewegen sich Säuglinge im Wasser besser als an Land, weil sie, dank der fehlenden Schwerkraft zu mehreren Bewegungen fähig sind, die ihnen auf dem Trockenen nicht gelingen würden. Eine Studie der Kölner Universität bestätigt sogar, dass Babys, die beim Babyschwimmen aktiv waren in ihren ersten sechs Lebensmonaten einen besseren Gleichgewichtssinn und eine bessere Körperkoordination entwickeln können.

Wenn die Babys mit dem Wasser nicht klarkommen, kann vielleicht PEKiP weiterhelfen. In diesen Kursen können sich die Kleinen in einer Gruppe an unterschiedlichen Bewegungs- und Sinnesspielen selbst entdecken.

Kleinkinder ab zwei Jahren haben schon mehr sportliche Möglichkeiten. Vor allem das Eltern-Kind-Turnen findet bei vielen Familien großen Anklang. Die Kinder können zusammen mit ihren Eltern verschiedene Geräte ausprobierten. Dabei wird allerdings nicht richtig geturnt, sondern lediglich gemeinsame Übungen oder Parcours durchgeführt.

Richtige Sportarten im Sportverein, empfehlen sich für Kids ab fünf Jahren. Jedoch sollten sich die Kinder noch nicht auf einen Sport spezialisieren, sondern lieber mehrere Sportarten ausprobieren; so können sie mehrere sportliche Fähigkeiten erlangen und es herrscht zugleich eine geringere Verletzungsgefahr.

Ein absolutes No-Go ist gezieltes Krafttraining. Sollten Sie regelmäßig ein Fitnessstudio besuchen, nehmen Sie Ihre Kleinen auf gar keinen Fall mit. Ein solches Muskeltraining kann sich merklich auf Wachstum und Entwicklung auswirken. Erst ältere Kinder bzw. junge Erwachse sollten ein Fitnessstudio in Betracht ziehen.

Letztendlich heißt es aber immer noch: Egal ob Judo, Tennis, Handball, Tanzen, Leichtathletik oder Fußball, jede Art von Sport fördert die Gesundheit und hilft Alltagsprobleme zu bewältigen.

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Kommentare

  1. Ich habe ein bisschen Angst davor, für welche Sportart sich mein Kind mal entscheiden wird. Hier in Augsburg lauern für Eltern gleich zwei Gefahren: Eishockey und Kanufahren. Beide Sportarten sind für Kinder toll, aber die benötigen eben auch unglaublich viel Ausrüstung. Die Kinder können deshalb nicht selber zum Training fahren mit Bus und Bahn oder mit dem Rad. Man muss bis in alle Ewigkeiten Taxi spielen… Fußball oder Tennis sind da für Eltern schon wesentlich praktischer 😉

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