artgerecht durch das Jahr 2017

Nicola Schmidt kenne und schätze ich bereits wegen ihrem Baby-Ratgeber „artgerecht“, den ich auch hier im Blog schon rezensiert habe (Artgerechte Haltung für Babys). Nun habe ich das Glück, auch den artgerecht-Jahresplaner benutzen zu dürfen, an dem sie im Rahmen des artgerecht-Projektes mitgearbeitet hat. Glück deshalb, weil ich ihn tatsächlich gewonnen habe. Nämlich bei einem Gewinnspiel der Augsburger Elternzeitschrift, der Lieslotte. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle 😍

Bereits etliche Wochen vor dem Jahreswechsel hatte ich vom artgerecht-Planer gehört. Viele Bloggerinnen und Social Media Mütter aus meiner Filterblase haben den Planer bereits 2016 benutzt und waren völlig begeistert. Klar, dass die vor Weihnachten allerbeste Kaufempfehlungen aussprachen. Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, was an einem Kalender so toll sein soll und war etwas verwundert. Ich rang mit mir, ihn doch endlich zu bestellen, aber dann kam mir das Gewinnspiel zuvor. Nun, nach drei Wochen kann ich sagen, dass ich völlig begeistert bin und dass der artgerecht Planer jeden Cent wert ist. Warum?

Der artgerecht-Planer: Von Format bis Inhalt super!

Natürlich enthält dieser Kalender verschiedene Felder für die verschiedenen Tage. Ein Kalender eben. Dazu kommen aber noch zahlreiche weitere Seiten, die im Familienalltag helfen, den Überblick zu bewahren. So kann man Jahresziele festlegen und in Quartalsaufgaben herunterbrechen. Man wird dazu angeregt, die Aufgaben der Woche von superwichtig über delegierbar bis verschieben zu sortieren, was ganz konkret den Alltag entlastet. Dazu gibt es jede Woche ein Wochenmantra. Dieses ist aber nicht so esoterisch, wie der Name vermuten lässt, sondern vielmehr ein Tipp wie man das Leben mit Kindern stressfrei meistert.

artgerecht-Planer 2017 Inhalt Wochenübersicht

artgerecht-Planer 2017 Inhalt Wochenübersicht

Dazu kommen dann noch zahlreiche Listen und freie Seiten, Platz für einen Jahresrückblick und für Einträge, die sich die kommenden Jahre beziehen.

Mir persönlich haben vor allem die langfristigen Planungen geholfen, einen Überblick über das ganze Jahr zu erhalten. Ich habe das Gefühl, dass mir diese Herangehensweise hilft, meine Kräfte einzuteilen. Nicola beschreibt das in diesem Video recht anschaulich:

Essensplanung im artgerecht-Planer

Ich habe den Kalender noch ein wenig an meine eigenen Bedürfnisse angepasst. Mit einem eingefügten Strich pro Seite (rot, siehe oben im Bild) habe ich zusätzliche Felder für jeden Tag gewonnen. Dort notiere ich die verschiedenen Gerichte, die ich jeden Tag zubereite. Da ich im Moment noch in Elternzeit bin, gibt es bei uns nämlich drei mal täglich frisch gekochte Speisen: Mama und das Baby essen Mittags (meistens Reste vom Vortag), das große Kind und das Baby bekommen Abendessen und es gibt noch ein etwas späteres Elternabendessen. Und weil wir die Gemüsekiste bekommen, die jede Woche Lebensmittel nach Saison enthält, bin ich natürlich, was die Rezepte anbelangt, immer etwas gebunden. Das schriftliche Festhalten der Gerichte hilft mir enorm. Ich frage mich, warum ich da nicht früher drauf gekommen bin…

Verschiedene Familienkalender

Seit etwa dreinhalb Jahren sind wir nun Eltern. In dieser Zeit haben wir verschiedene Techniken der Familienorganisation ausprobiert. Am Anfang haben mein Mann und ich alles einzeln abgesprochen über den Messenger. Doch das endete schnell im Chaos.

Dann schenkte Oma uns so einen Familienkalender mit 5 Spalten, wo man für jedes Familienmitglied etwas eintragen kann. Das ging etwa zwei Jahre ganz gut. Das Ding hing in der Küche und wir schauten dort nach, wenn es einen neuen Termin gab. Doch irgendwie war das Unterwegs immer unpraktisch, weil ich Zusagen stets auf den Abend verschieben musste, wenn ich Gelegenheit hatte, in den Kalender zu schauen. Das wurde schlimmer durch die zweite Schwangerschaft, weil ich so vergesslich wurde…

Deshalb starteten wir mit dem iOS Kalender, den wir über unsere iPhones synchronisierten. Das klappte zwar einigermaßen, war aber recht unflexibel. Man kann eben nur richtige Termine dort eintragen und nicht einfach irgendwelche Dinge, die man demnächst mal erledigen müsste. Außerdem nervte die Aktualisierung ziemlich, denn jedesmal poppte beim anderen ein Hinweis auf. Im Alltag empfand ich das als störend.

So kommt uns der artgerecht-Planer gerade recht. Er liegt nun jeden Tag aufgeschlagen in der Küche. Mein Mann ist ausreichend darüber informiert, was wir tagsüber so treiben und wir besprechen abends gemeinsam die anstehenden Aufgaben.

Dass der artgerecht-Planer ein Wochenplaner ist, ist übrigens kein Zufall. So ist der Kalender nach dem weekview-Konzept aufgebaut. Weekview ist ein Unternehmen, dass an der Bibel orientierte Kalender entwirft. Und nach der Bibel hat die 7-Tage-Woche eine enorme Bedeutung. Vor allem aber natürlich der Sonntag als Ruhepol für Anfang und Ende der Woche.

Wer nun selbst noch in ein artgerechtes Jahr 2017 starten möchte, der sollte sich schnell einen der letzten online verfügbaren Kalender schnappen. Es gibt sie bei dem großen Online-Versandhaus mit A, sowie bei Abhala und Hug-and-Grow.

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Lisa Figas

Lisa Figas ist Mutter von zwei kleinen Kindern und arbeitet in Teilzeit als Projektleiterin. Sie berichtet über die Erlebnisse aus dem Familienalltag und macht sich Gedanken zu der Gesellschaft, in die wir unseren Nachwuchs eingliedern. Außerdem befasst sich Lisa mit Büchern rund um das Thema Elternschaft und schreibt dazu regelmäßig Rezensionen hier auf HausHofKind.

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